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Studierende

Gut beraten

Zwei Drittel aller Studenten müssen neben dem Studium arbeiten. Doch nur wenige angehende Akademiker sind Mitglied in der Gewerkschaft. Warum es sich auch im Studium lohnt, die IG BCE an seiner Seite zu haben, haben wir in acht Punkten zusammengestellt.

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Student

1. Tipps und Unterstützung beim Berufseinstieg
Die IG BCE kennt sich in den Betrieben ihrer Branchen aus. Durch ihre Kontakte zu Betriebsräten, Praktikern aus dem Beruf und Personalverantwortlichen kann sie Einblicke in das Berufsfeld vermitteln. Die Infos helfen bei der Berufsorientierung, Ausgestaltung eines Praktikums und dabei, sich im Arbeitsleben nicht über den Tisch ziehen zu lassen. Hierzu bieten wir Informationen zu Einstiegsgehältern, Tarifen und Arbeitsbedingungen.

2. Kostenlose Seminare und Weiterbildungsmöglichkeiten
Mitglieder können an den Seminaren der IG BCE kostenlos teilnehmen. Gerade im verkürzten Studium durch die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge kommen wichtige Zusatzqualifikationen häufig zu kurz. Die IG BCE bietet spezielle Seminare, um inhaltlich über den Tellerrand zu schauen, sich ganz praktisch auf die künftige Berufstätigkeit vorzubereiten und das Studium besser bewältigen zu können. Dazu gehören auch Trainings zu Lernstrategien und Exkursionen in die Betriebe.

3. Studenten können an jeder Hochschule lernen, wie sie ein Unternehmen gründen, bekommen aber nirgends gesagt, welche Rechte sie als Arbeitnehmer haben
Für die meisten Studierenden gehört Arbeiten schon zum Studium – schon allein, um dies zu finanzieren. Die IG BCE hat in der ganzen Bundesrepublik Bezirksbüros mit kompetenten Ansprechpartnern vor Ort. Diese bieten den IG-BCE-Mitgliedern Rechtsberatung und Rechtsschutz in allen Fragen des Arbeits- und Sozialrechts. Nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch selbstbewusst im Praktikum oder Nebenjob vertreten. Zudem können Arbeitsverträge und Arbeitszeugnisse überprüft werden. Darüber hinaus ist die IG BCE Teil des bundesweiten Beratungsnetzwerkes "students at work", das in vielen Hochschulen bundesweit auf dem Campus vertreten ist. Mit Hochschulgruppen, Hochschulinformationsbüros und Campus Offices bieten die Gewerkschaften kompetente Informationen vor Ort.

4. Gewerkschaften setzen sich für Verbesserung der Studienbedingungen ein
Wer studiert, will eine gute Lehre haben. Das Studium soll studierbar, die Anforderungen "schaffbar" sein. Die IG BCE setzt sich gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden für Qualität im Studium und gute Lehr- und Lernbedingungen ein. Das Studium soll projektorientiert und interdisziplinär sein – deshalb mischt sich die Gewerkschaft in die Akkreditierung von Studiengängen ein. Studiengebühren lehnen alle Gewerkschaften grundsätzlich ab, weil sie die Hürden vergrößern, ein Studium zu beginnen und den Zwang erhöhen, nebenbei zu arbeiten.

5. Gewerkschaften ermöglichen mit einer eigenen Stiftung ein über Stipendien gefördertes Studium
Die Hans-Böckler-Stiftung bietet neben Stipendien für Studierende auch Möglichkeiten an, mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Kontakt zu kommen. Kritische Seminare und Projekte schaffen zudem Raum für die Erweiterung der eigenen Perspektiven. Wie man sich um ein Stipendium bewirbt und weitere Informationen zur Stiftung gibt es hier.

6. Professionelle Beratung rund um Arbeitszeugnis und Arbeitsvertrag
Das Unterzeichnen des ersten Arbeitsvertrages stellt meist die erste große Herausforderung dar. Ist dieser einmal unterschrieben, lässt sich in der Regel an den Bedingungen nicht mehr viel verändern. Deshalb bietet die IG BCE durch Veranstaltungen und Beratung die Möglichkeit, sich vor der Unterzeichnung zu informieren und den Arbeitsvertrag – oder auch das Arbeitszeugnis – auf Stolpersteine hin zu überprüfen.

7. Die IG BCE setzt sich für faire Arbeitsbedingungen für Studenten ein
Immer mehr Studierende sind darauf angewiesen, sich ihren Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften. Die IG BCE arbeitet gemeinsam mit den Studierenden an guten und fairen Arbeits- und Studienbedingungen, die die Vereinbarkeit von Studium und Job ermöglichen.

8. Die Mitgliedschaft ist für Studenten fast kostenlos
Unabhängige Informationen haben ihren Preis. Damit Gewerkschaften in der Lage sind, junge Menschen auf dem Weg von der Hochschule ins Arbeitsleben zu begleiten und zu beraten, brauchen sie auch finanzielle Mittel. Dafür sind die Mitgliedsbeiträge da. Sie richten sich in der Höhe nach der individuallen Leistungsfähigkeit. Für Studenten liegt der Beitrag bei nur 1,02 Euro monatlich. Alle anderen Mitglieder der IG BCE zahlen rund ein Prozent ihres Einkommens.